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Datenschutzerklärung

Diese Erklärung informiert darüber, welche Daten dieser Messenger verarbeitet. Es gelten das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und – soweit Nutzerinnen und Nutzer aus der EU den Dienst verwenden – die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

1. Verantwortlicher

Fabian Meyer, Weissensteinweg 10, 5330 Bad Zurzach, Schweiz
E-Mail: fabian@diemeyerz.de

2. Welche Daten verarbeitet werden

Auf dem Gerät bleiben: angefangene, noch nicht abgeschickte Nachrichten (Entwürfe) sowie die Lautstärke, mit der man einzelne Personen im Sprachkanal hört. Beides wird ausschließlich im Browser gespeichert und niemals an den Server übertragen.

Nicht eingesetzt werden: Werbung, Tracking-Dienste, Analyse-Tools, Cookies von Drittanbietern oder die Weitergabe von Daten zu kommerziellen Zwecken.

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich, um den Messenger-Dienst bereitzustellen (Zustellung und Anzeige von Nachrichten; Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) sowie zur Gewährleistung der Sicherheit und Stabilität des Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

4. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Übertragung aller Daten erfolgt verschlüsselt (HTTPS/TLS). Darüber hinaus sind sämtliche Nachrichteninhalte Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Textnachrichten in Einzel- und Gruppenchats sowie alle versendeten Medien (Bilder, Videos, Sprachnachrichten). Inhalte werden auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt und erst auf den Geräten der Empfänger wieder entschlüsselt. Auf dem Server liegen sie ausschließlich in verschlüsselter, für den Betreiber nicht lesbarer Form; bei Mediendateien kann der Server nicht einmal erkennen, um welche Art von Inhalt es sich handelt. Die privaten Schlüssel verbleiben ausschließlich auf den Geräten der Nutzerinnen und Nutzer.

Transparenz über die Grenzen: Nicht verschlüsselt sind Angaben, die der Server für Zustellung und Bedienung benötigt. Das ist der ehrliche Stand:

Auch Status-Beiträge sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt – Bilder und Videos ebenso wie begleitende Texte, gewählte Filter und die Bildausrichtung. Nur die eigenen Kontakte erhalten eine versiegelte Schlüsselkopie. Der Server speichert dazu den Dateinamen der zugehörigen Datei im Klartext; er benötigt ihn, um die Datei nach Ablauf zuverlässig löschen zu können, und erfährt aus dem Namen nichts über den Inhalt. Status-Beiträge werden nach 24 Stunden automatisch und vollständig vom Server gelöscht, einschließlich der Bild- und Videodateien. Gespeichert wird zusätzlich, welche Kontakte einen Beitrag angesehen haben und mit welchem Emoji darauf reagiert wurde.

Hinweis: Da die privaten Schlüssel nur auf dem jeweiligen Gerät existieren, können Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten nach einem Gerätewechsel oder dem Löschen der Browserdaten nicht wiederhergestellt werden.

4a. Sprachanrufe

Sprachanrufe werden direkt zwischen den Geräten der Gesprächspartner übertragen (Peer-to-Peer, WebRTC) und sind dabei stets Ende-zu-Ende-verschlüsselt (DTLS-SRTP). Der Ton läuft nicht über den Server; dieser vermittelt nur den Verbindungsaufbau. Technisch bedingt tauschen die Geräte der Gesprächspartner dabei ihre IP-Adressen untereinander aus. Für den Verbindungsaufbau wird ein STUN-Dienst (derzeit von Google betrieben) genutzt, der dabei die IP-Adresse des Geräts erfährt – Gesprächsinhalte erhält er nicht. Anrufe werden serverseitig nicht aufgezeichnet oder protokolliert.

4a-bis. Melden und Blockieren

Wer etwas meldet, übermittelt dabei bewusst den Inhalt der gemeldeten Sache im Klartext an den Betreiber – also unverschlüsselt. Ohne das ließe sich eine Meldung nicht prüfen, denn der Betreiber kann verschlüsselte Inhalte sonst nicht lesen. Übermittelt wird ausschließlich die eine gemeldete Nachricht bzw. der eine gemeldete Beitrag, nicht der übrige Gesprächsverlauf. Im Meldefenster steht dieser Hinweis ausdrücklich, bevor abgeschickt wird.

Gespeichert werden dabei: der gemeldete Inhalt, der angegebene Grund, eine freiwillige Anmerkung, wer gemeldet hat, wer gemeldet wurde und der Zeitpunkt. Diese Angaben dienen ausschließlich der Prüfung des Vorgangs (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse am Schutz der Nutzerinnen und Nutzer und an einem rechtmäßigen Betrieb) und werden nach Bearbeitung gelöscht, spätestens nach zwölf Monaten.

Blockieren löst die Verbindung zur betreffenden Person: bestehende Kontaktverknüpfungen und offene Anfragen werden entfernt, Nachrichten und Anrufe kommen nicht mehr an, und laufende Status-Beiträge sind für sie nicht mehr zugänglich. Eine Blockierung lässt sich jederzeit wieder aufheben.

4b. Server und Kanäle

Eine Gruppe lässt sich zu einem Server mit mehreren Textkanälen erweitern. Jeder Kanal ist technisch eine eigene Gruppe – Nachrichten darin sind deshalb genauso Ende-zu-Ende-verschlüsselt wie in jedem anderen Chat. Die Namen von Server und Kanälen liegen unverschlüsselt vor, damit sie in Übersichten und Benachrichtigungen angezeigt werden können.

4c. Orts- und Postleitzahlenverzeichnis

Für die Ortssuche im Marktplatz liegt ein Verzeichnis europäischer Postleitzahlen und Ortsnamen auf dem eigenen Server. Die Suche verlässt den Server also nicht; es wird kein Kartendienst eines Drittanbieters eingebunden und keine Anfrage nach außen gestellt. Datengrundlage ist das Verzeichnis von GeoNames, verwendet unter der Lizenz CC BY 4.0.

4d. Sprachkanäle und Bildschirmübertragung

In einem Sprachkanal wird der Ton – wie beim Anruf – direkt zwischen den Geräten übertragen und ist dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt (DTLS-SRTP). Bei mehreren Teilnehmenden verbindet sich jedes Gerät mit jedem anderen; der Server vermittelt ausschließlich den Verbindungsaufbau und erfährt keine Gesprächsinhalte. Dasselbe gilt für eine Bildschirmübertragung: Auch sie läuft direkt zwischen den Geräten, wird nicht über den Server geleitet und nicht aufgezeichnet. Technisch bedingt tauschen die beteiligten Geräte dabei ihre IP-Adressen untereinander aus.

Damit angezeigt werden kann, wer gerade in welchem Kanal sitzt, speichert der Server diese Zuordnung – Nutzer- und Kanalnummer sowie die Angabe, ob jemand stumm oder taub geschaltet ist. Diese Angaben liegen im Arbeitsspeicher und werden zusätzlich in einer Datei gesichert, damit ein Neustart des Dienstes niemanden aus dem Gespräch wirft. Die Datei wird beim nächsten Start eingelesen und verworfen, wenn sie älter als fünf Minuten ist; Gesprächsinhalte enthält sie nicht.

4e. Link-Vorschau

Enthält eine Nachricht einen Link, kann dazu eine Vorschaukarte mit Titel, Kurzbeschreibung und Bild angezeigt werden. Diese Karte holt das Gerät der absendenden Person, bevor die Nachricht verschickt wird; sie reist anschließend innerhalb der verschlüsselten Nachricht mit. Die empfangende Seite lädt dafür nichts bei der verlinkten Seite nach – diese erfährt also nicht, dass und wann ein Link gelesen wurde.

Weil ein Browser fremde Seiten aus Sicherheitsgründen nicht selbst abrufen darf, übernimmt das der Server im Auftrag der absendenden Person. Daraus folgt zweierlei, worauf ausdrücklich hingewiesen wird: Der Betreiber erfährt dabei, welche Adresse jemand verschickt (nicht den Nachrichtentext und nicht, wer ihn liest), und die aufgerufene Seite sieht die IP-Adresse des Servers, nicht die des Geräts. Die abgerufenen Angaben werden nicht dauerhaft gespeichert. Aufgerufen werden ausschließlich öffentlich erreichbare Adressen über http oder https.

4e-bis. Kontaktvorschläge

In der Kontaktliste werden Personen vorgeschlagen, die mit den eigenen Kontakten verbunden sind. Das soll den Anfang erleichtern: Wer neu ist, steht sonst vor einer leeren Liste.

Was das offenlegt, offen gesagt: Dass jemand vorgeschlagen wird, bedeutet, dass er mit mindestens einem der eigenen Kontakte verbunden ist. Diese Auskunft ist der Vorschlag – sie lässt sich nicht vermeiden, ohne die Funktion wegzulassen.

Was dabei nicht preisgegeben wird: Namen gemeinsamer Kontakte werden nie genannt, sondern ausschließlich deren Anzahl („2 gemeinsame Kontakte“). Wer über wen verbunden ist, verlässt den Server nicht.

Nicht vorgeschlagen werden: bestehende Kontakte, Personen mit einer offenen Anfrage in eine der beiden Richtungen sowie alle, bei denen eine Blockierung besteht – gleich in welche Richtung.

Abschaltbar: Unter Einstellungen → Sicherheit lässt sich „Anderen vorgeschlagen werden“ ausschalten. Danach erscheint man bei niemandem mehr als Vorschlag. Die Vorgabe ist eingeschaltet; Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem benutzbaren Dienst (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), dem hiermit widersprochen werden kann.

4f. Wirio als App auf dem Gerät

Neben dem Browser lässt sich Wirio als Handy-App und als Programm für Windows, Mac und Linux nutzen. Beide sind Hüllen um dieselbe Seite: Sie laden die echte Anwendung vom Server und erheben keine eigenen Daten. Es kommt also nichts hinzu, was nicht auch im Browser anfiele – mit diesen Unterschieden:

4g. Ein weiteres Gerät anmelden

Ein zweites Gerät lässt sich anmelden, indem das bereits angemeldete einen QR-Code einliest. Der Ablauf ist so gebaut, dass der Betreiber dabei nichts mitbekommt, was er nicht ohnehin weiß:

4h. Nutzungszahlen

Der Betreiber kann eine Übersicht über die Nutzung des Dienstes abrufen. Sie enthält ausschließlich Summen: wie viele Konten es gibt, wie viele davon in den letzten Tagen dazugekommen sind, wie viele Nachrichten insgesamt verschickt wurden, wie viele Gruppen, Kanäle und Anzeigen bestehen.

Was dort nicht steht: kein Name, keine Kennung, keine Liste von Personen und nichts aus Nachrichten – deren Inhalt ist dem Betreiber ohnehin nicht zugänglich. Auch Angaben wie „aktive Konten“ sind reine Anzahlen; wer darin enthalten ist, wird nicht ausgegeben. Ein Aufenthaltsort wird nicht erhoben.

Zweck ist der Betrieb und die Weiterentwicklung des Dienstes (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse). Die Übersicht ist auf die Konten der Betreiber beschränkt.

5. Hosting

Der Dienst läuft auf einem vom Betreiber verwalteten Server, der bei folgendem Anbieter gemietet ist:

netcup GmbH, Daimlerstraße 25, 76185 Karlsruhe, Deutschland

Der Server steht in einem Rechenzentrum in Deutschland; sämtliche Daten werden dort verarbeitet und gespeichert. netcup handelt dabei als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags. Der Anbieter hat als Rechenzentrumsbetreiber technisch bedingt Zugriff auf die Infrastruktur – Nachrichteninhalte und Medien liegen dort jedoch ausschließlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt vor (siehe Abschnitt 3) und sind damit auch für den Hosting-Anbieter nicht lesbar. Eine darüber hinausgehende Weitergabe von Daten an Dritte findet nicht statt, außer es besteht eine gesetzliche Verpflichtung dazu.

6. Speicherdauer

7. Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft über die zu Ihnen gespeicherten Daten, auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung. Wenden Sie sich dazu an die oben genannte E-Mail-Adresse. Zudem besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde – in der Schweiz beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB), in der EU bei der jeweils zuständigen Landesbehörde.

8. Änderungen

Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich der Funktionsumfang des Dienstes ändert.

Stand: 28. Juli 2026 (4. Fassung)